Glasers Blauer Planet [Dummy 01]

HTML5-Player läuft nicht? Wechseln Sie zur guten alten Flash-Ansicht!

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Glasers Blauer Planet ist eine illustrierte Videokolumne von und mit Peter Glaser. Angedacht ist ein wöchentlicher Senderhythmus. Aus dem Beipackzettel: Das tägliche Aufeinandertreffen der materiellen Welt mit der neuen, wuchernden und sich in ständiger Transformation befindlichen Digitalsphäre kommt nicht ohne Kollateralmerkwürdigkeiten aus.


Peter Glaser zeichnet mit Hilfe kleiner Kuriosa und großer Absonderlichkeiten das Bild einer Gesellschaft in Transformation, deren Angehörige, obwohl permanent zwischen Neugierde und Verunsicherung oszillierend, sich all dieser eigenartigen Kommunikations- und Interaktionserfindungen bedienen, gerade um Mensch zu bleiben.


Glasers Blick auf das Treiben in der Netzwelt hat niemals etwas von der kulturpessimistischen Skepsis, mit der die Älteren traditionell auf die neuen Riten und Moden der Jüngeren schauen, vielmehr entdeckt er magische Momente und Möglichkeiten in der nur auf den ersten Blick kalten Digitaltechnik. Auch Kathodenstrahlen können Poesie verbreiten, ein Haufen Pixel eine Liebeserklärung formen.


Credits: Worte: Peter Glaser, Kamera: Iris Jungels, Bildredaktion: Silke Nolden, Schnitt & Postproduction: Fritz Gnad, Musik: Matthew Tyas, Regie: Mario Sixtus, Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF. (c) 2010 ZDF, Creative Commons BY-NC-SA

27.09.2010 | Kommentare [43] | Versenden | Bookmark:      

Kommentare:

Woah, großartig! Tolle Optik, schöner, alternativer, ja, ungewohnt anderer Inhalt, prima Aufmachung. Mehr davon!

(PS: Am HTML5-Player nervt: a) die lange Pufferzeit, b), dass kein Vollbildmodus möglich ist [Google Chrome], allenfalls eine vergrößerte, halbbildschirmfüllende Darstellung auf weißem Hintergrund.)

Kommentar von Felix, geschrieben am 27.9.2010.

@Felix: HTML5-Player - Ich weiß, da kann man aber nichts dran machen. :o)

Vernünftiges Handling des Buffering und die "Full-Screen"-Darstellung kann nur der Browser bereit stellen, tut er aber nicht. Zumindest nicht immer.

Andererseits gibt es ja die Video-Datei als solches, die man sich in der gewünschten Größe im Player seiner Wahl anschauen kann, und zur Not noch den guten alten Flash-Player.

Das HTML5-Video-Tag ist halt, wie unsere neuen Inhalte, derzeit noch "Labor-Experiment".

Kommentar von Ralf Graf, geschrieben am 27.9.2010.

... aaaaah ! Ihr könnt es noch ! Super !

Kommentar von falschnehmnung, geschrieben am 27.9.2010.

Email auf der Schreibmaschine verfassen klingt ja prinzipiell interessant für die erwähnte Zielgruppe. Nur auf welche Weise werden die Antworten empfangen?

Kommentar von Robbie Pallasch, geschrieben am 27.9.2010.

Deutlich besser als das erste Labor. Aber auch dieses Format würde doch ohne den EL Bonus der Vergangenheit kaum jemand zur Kenntnis nehmen! Das alte EL Format hätte noch gut 2 Jahre laufen können bevor es langweilig geworden wäre. Abgesehen davon, dass sich jede Fangemeinde mit Änderungen schwer tut warum nicht -mutig- zurück zu den Wurzeln?

Kommentar von Bonnerpingel, geschrieben am 27.9.2010.

Wie heißt es so schön: Gemischte Gefühle. Im Vergleich zum ersten Laborstück Lichtjahre besser, weil authentischer Sprecher, tiefenentspannt und nicht notwendigerweise auf Kampflinie. Blick über den Tellerrand eben.

Was mir weniger gefällt sind die beiden diametral entgegengesetzten inhaltlichen Facetten. Das verwässert die Geschichte in meinen Augen. Entweder "eMail-Sucht" oder "Digital Divide überbrücken". Die Beatles-Essenz ist mir zu pastoral.

Kommentar von Frank, geschrieben am 27.9.2010.

Gefällt mir ein gutes stück besser als das erste Experiment. Die visuelle Untermalung finde ich sehr gut. Allerdings ist das Tempo des Beitrags etwas zu schnell.

Kommentar von Niggo, geschrieben am 27.9.2010.

Wunderbar als Kolumne für den neuen Elektrischen Reporter (oder Nachfolgedroge). Dort fehlte es ein wenig an zeitlicher Struktur. That could help.

Musikbett für meine Begriffe un peu laut.

Vielleicht ist die Idee gar nicht schlecht, wenn Ihr keine neue Sendung im Fernsehen produziert, sondern öffentliche Forschung für neue Formate in der vorliegenden Form als Dauereinrichtung macht. Das könnte eine Art Mediendemokratisierung werden, die diesen Namen auch verdient.

Und macht Spaß!

Das wird man doch noch mal sagen dürfen! ;-)

Kommentar von Michael Hoeldke, geschrieben am 27.9.2010.

Schon besser, aber immer noch der zwanghafte Versuch, die alten Ideen hier "irgendwie" reinzubringen. Schnitte immer noch zu schnell, und die Sprache etwas zu langsam. Generell aber eine gute Idee und wenn die Thematik vielleicht etwas kurzbündiger zusammengefasst werden würde (und dafür mehr - wie z. B. der Empfang der Antworten) sicherlich etwas, das ich sehen würde.

Vorausgesetzt, man bekommt nicht diesen merkwürdigen HTML5-Player vorgesetzt, einmal <video> reicht da auch und ich könnte die Funktionen meines Browsers verwenden - die funktionieren wenigstens.

Kommentar von karl, geschrieben am 27.9.2010.

Das ist im Gegensatz zum ersten Laborprodukt durchaus sendefähig. Warum der Mann im Rollstuhl sitzt und so gelangweilt spricht, soll wohl stilistisch irgend etwas bringen. Aber was eigentlich? Dass ich jetzt darüber schreibe? Hmm...

Der alte EL hätte das Thema wahrscheinlich etwas technischer rüber gebracht. Frage: Ist die Schreibmaschine auch das Ausgabegerät? Ist es also ein verkappter Fernschreiber?

Kommentar von Thomas, geschrieben am 27.9.2010.

Gefällt mir wesentlich besser als der Pilot mit dem netten Fräulein.

Kommentar von Martin Hitz, geschrieben am 27.9.2010.

na das gibt ja wieder Hoffnung!!! Es feht nicht ganz so viel wie beim 1.Labor Beitrag zum ElRep.
Back to the roots!!!!!!
Herr Sixtus, möchten Sie nicht mal an Ihre Fan Gemeinde ein paar Worte richten?
Die da lauten: Ich bin wieder zurück! Mußte nur mal eben, ganz gewogen, für kleine Jungs. Sorry!

Kommentar von sven, geschrieben am 27.9.2010.

Peter Glaser finde ich sehr anregend und diese Kombination - langsame Sprache, schnelle Schnitte - finde ich gerade passend, denn dann höre ich aufmerksamer!!!

Kommentar von Peter Kaimer, geschrieben am 27.9.2010.

Endlich wieder ein EL mit Tiefgang !

War der MTV-viva Verschnitt letzte Woche doch nur ein kurzer, böser Traum.

Weiter so !

Kommentar von Tintifax, geschrieben am 27.9.2010.

... und wie funktioniert das mit Tipp-Ex ?

Kommentar von falschnehmnung, geschrieben am 27.9.2010.

das format ist gut. lediglich die schon vom ElRep bekannte bilddidaktik nervt: warum muss - auf teufel komm raus - die verbale information durch ein - häufig plattes und klischeehaftes - bild gedoppelt werden? wenn Glaser von einem schweden spricht, wird ein IKEA-schild eingeblendet. mit verlaub: das ist das gegenteil von originell und ignoriert den mehrwert, den ein bild tatsächlich haben kann, wenn es nicht nur redundant verwendet wird. ansonsten aber: Glaser rulez. Mehr davon. also: von ihm, nicht von den doppel-bildern.

Kommentar von christian, geschrieben am 27.9.2010.

hey!

Entgegen aller Kritik:
Ich finde es gut. Ich finde es wirklich so gut, dass man das so releasen könnte.

Natürlich gibt es immer Kleinigkeiten, die verbessert werden könnten, aber ich finde das wirklich "gut".

cheers,
m

Kommentar von moolen, geschrieben am 27.9.2010.

Hm.. bissl monoton, ansonsten brauchbar. Zwar auch recht wenig Information, aber es ist ja auch nur 3min lang.

Kommentar von NK, geschrieben am 27.9.2010.

Super! So gefällt das. Es gibt ein paar kleine Formschwächen z.B. in Dichte und Zusammenhalt, aber alles auf einem Niveau die eine wöchentliche Routine innerhalb kürzester Zeit verschwinden ließe - im Gegensatz zu Sixtus vs. Lobo kann dies hier der Anlage nach mit der Dauer immer besser werden.

Glasers Fundstücke oszillieren ja immer zwischen langweilig, belanglos und faszinierend – ihn sie mündlich vortragen zu hören, bringt den Glanz erst richtig hervor.

Super, dies bitte unbedingt.

(Jepp, und tatsächlich fehlt die Antwort auf die Frage, wie empfängt sie denn ihre E-Mails? - darüber denke ich gerade immer noch nach... ; )

Kommentar von Noel, geschrieben am 27.9.2010.

Auch wenn die Kritik hier mehrheitlich positiv ausfällt, muss ich sagen, dass ich die Umsetzung sehr zäh finde.
Glaser hat eine einschläfernde Wirkung und die schnellen Bildwechsel unterstützen eher ein Wegsehen als ein Hinsehen.
Es gibt keinen Standort-Wechsel, keinen eingeschobenen Beitrag oder ein anderes Element, das der Monotonie entgegen wirken könnte.

Thematisch hingegen ist diese Version deutlich besser als Laborversuch 1, da ein Thema vertieft wird. Dennoch wären ein paar aufpeppende Zusatzinhalte nicht schädlich.

Kommentar von Shen, geschrieben am 27.9.2010.

Weder der erste noch der nun zweite „Laborversuch“ erreichen auch nur annähernd das Niveau des alten Elektrischen Reporters.

Kommentar von Michael Kallweitt, geschrieben am 27.9.2010.

Kein Vergleich zum ersten Dummy, hat sogar viel vom Flair, das ich am ElRep immer gemocht habe. Auch wenn der Herr Glaser in seinem Rollstuhl hängt wie ein Schluck Wasser in der Kurve ;)

Grueße
Erik

Kommentar von Erik, geschrieben am 27.9.2010.

Viel besser, wie das erste Labor. Die Schnitte finde ich auch noch einen Tick zu schnell. Bei Peter Glasers beruhigender Stimme hätte man auch bei der Mitteilung, dass die Welt untergeht noch einen Puls von unter 70: Sehr angenehm.

Kommentar von Tom Gudella, geschrieben am 27.9.2010.

Danke.

Glasers Blauer Planet verspricht viel und hält es.

Endlich wieder ein Video das dem elektrischen Reporter an Niveau entspricht. Danke.

Kommentar von kralyny, geschrieben am 27.9.2010.

Ich schließe mich den vielen Vorrednern an. Das Format ist deutlich besser als der 1. Versuch. Richtig gut ist, dass es um ein Thema geht. Das fand ich beim ER auch so gut, das eine Sache von vielen Seiten beleuchtet wurde. Wenn es von Labor zu Labor so weitergeht, dann bin ich nicht nur begeistert, sondern entzückt ...

Kommentar von Matthias, geschrieben am 27.9.2010.

Servus,

Das Video spricht mich noch weniger an als das vorherige. es fehlt mir das "gewisse Etwas"
z.b. Den Mario Sixtus Humor usw.

Der Sprecher/protagonist kann denke ich mit etwas übung die Themen seriöser darstellen.

ansonsten...

...mal was anders:)

Kommentar von Wandor, geschrieben am 27.9.2010.

Finde das Video vom Bildmaterial her besser und mit mehr Humor. Allerdings gefiel mir am ersten Piloten besser, dass inhaltlich mehr vermittelt wurde.

Kommentar von ein Fan, geschrieben am 27.9.2010.

Auf jedenfall besser als der erste Laborversuch.

Kommentar von anon, geschrieben am 28.9.2010.

Sixtus vs. Lobo war schon noch einen Tick besser. Ikea als visueller Verstärker? hmm, da gibt es bestimmt bessere Ideen.
Wie ist das mit dem Email-Empfang? Blatt einspannen und dann tippt sich die Email? Irgendwie hatte die Email doch das Fax abgelöst, oder?
Aber der Weg stimmt - weiter so im Labor.

Kommentar von Sandro, geschrieben am 28.9.2010.

Machen Sie Hörspiele mit Glaser und lassen Sie den ganzen Bebilderungsquatsch, dann hat es Potenzial.

Kommentar von Paul C., geschrieben am 28.9.2010.

Eigentlich toll - aber. Glaser ist großartig geht es um Meinung, Einordnung, Vorausdenken. Hier aber muss er erst viel zu lang die Geschichte der E-Mail-Schreibmaschine erzählen. Was ist das Ziel des Formats? Die Kuriosität bekannt machen - dann muss man nach Indien fahren und die Schreibmaschine filmen. Das Phänomen einordnen? Dann gibt es zu wenig Einordnung.

Kommentar von Thomas Knüwer, geschrieben am 28.9.2010.

any EL is good EL! wollt ihr weiter durch eure unhippen feeds stolpern? ich jedenfalls nicht, ich hoffe, das erledigt das EL-team für mich baldigst wieder in vollzeit ...

Kommentar von sean rose, geschrieben am 28.9.2010.

Sixtus wre mir lieber, aber auf jeden fall deutlich entspannter, ruhiger, schöner als euer Hyperland.

Weniger Farbe, weniger Geschwindigkeit, weniger Themen, es geht aufwärts.

Kommentar von kralynx, geschrieben am 28.9.2010.

Das Tempo des Beitrags ist etwas schnell, aber trotzdem Klasse.

Kommentar von Christian Schmitt, geschrieben am 29.9.2010.

Finde ich auch besser als Hyperland, Bebilderung könnte langsamer sein.
@Blinkenlichten: Vielleicht klärt ihr diejenigen mal auf, die Peter Glaser nicht kennen. Dann klingen einige Kommentare zum Thema Rollstuhl nicht ganz so unpassend...

Kommentar von Sebastian, geschrieben am 30.9.2010.

Peter Glaser, Schriftsteller (Schreibstil: langsam, detailverliebt), sitzt seit 197x wegen einer rheumatischen Erkrankung im Rollstuhl.

Erklärt die auch seine ausgesprochen schlappe Haltung?

Kommentar von Erik, geschrieben am 30.9.2010.

Ich fands auch viel besser als den ersten Dummy. Die Farben, die gesamte Bildästhetik, die schnellen Bildwechsel im Kontrast zu Glasers ruhiger Stimme - das schmeckt nach mehr.

Kommentar von Tharben, geschrieben am 2.10.2010.

In meinem Firefox tut es der HTML5 Videoplayer auch noch nicht richtig. Macht (dank der angebotenen Alternativen) aber nichts.

Kommentar von Malte Landwehr, geschrieben am 3.10.2010.

Warum muss Peter Glaser immer zu sehen sein? Er hat eine angenehme Stimme, der man gerne zuhoert, aber seine Mimik ist nicht spannend. Vielleicht soll das ja der Kultfaktor sein - ohne die geteilte Screens und die staendig wechselnden Glaser-Ansichten waere die Sache aber konzentrierter.

Kommentar von Ralph, geschrieben am 7.10.2010.

Glaser und du, Ihr solltet ernsthaft eruieren, eure sicher jedes Mal akkurat in die Schüssel drapierten Würste zu knipsen und hochzuladen. Das hätte 100 x mehr Charme als die Grütze hier.

Kommentar von Jochen Heyne, geschrieben am 11.10.2010.

Finde dem Kommentar von Shen ist nichts weiter hinzuzufügen.

Kommentar von Khaine, geschrieben am 13.10.2010.

Das war wirklich klasse. Das Video gefällt mir gut, bis auf das es zu schnell gesprochen ist

Kommentar von Andreas, geschrieben am 2.11.2010.

Von allen 6 bisherigen Piloten ist dieser hier mit Abstand der beste. Genial daran ist seine anzunehmende Zeitlosigkeit.
Während alles andere mehr oder minder schnell altern wird, wird dieses hier auch in 10, 20 und vielleicht auch 50 Jahren noch ganz genau gleich interessant sein. Dat is so cool!

Kommentar von Noel, geschrieben am 12.11.2010.

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