Demoszene: Hollywood in 64 Kilobyte

Download: H.264 / MP4       -       Nur der Ton: MP3

Die Demoszene ist eine besondere Spielart digitaler Kunst. Über Monate arbeiten Programmierer, Musiker und Designer über Grenzen und Kontinente hinweg zusammen an digitalen Filmen, Demos genannt, die zwischen Musikvideos, 3D-Spielen und abstrakten Zukunftsvisionen anzusiedeln sind. Gezeigt werden die Ergebnisse bei gemeinsamen Events, wo Gruppen um die besten Demos konkurrieren.


Die Programmierung der Demos folgt dabei strengen Regeln und sucht immer neue Herausforderungen. Der Elektrische Reporter erklärt, wie Demos entstehen, was die Mitglieder der Demoszene motiviert, Monate harter Arbeit in diese Projekte zu stecken und ob die Demoszene vor dem Aussterben steht, weil die technischen Anforderungen für Neueinsteiger zu hoch sind.


Mitwirkende: Lars “Ghandy” Sobiraj, Andre “Ami” Otto, Martin “KeyJ” Fiedler, Jerome Muffat-Meridol, Tobias Heim; Autor: Mario Sixtus; Mitarbeit: Torsten Kleinz, Julius Endert; Kamera: Stephan Fritsch, Mario Sixtus; Schnitt: Boris Kantzow; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Realaze, Antony Raijekov; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2008 ZDF, (cc) by-nc-sa

5.12.2008 | Link/Einbetten | Kommentare [32] | Versenden | Bookmark:      

Verlinken:

Einbetten: 640x360 | 480x270 | 320x180

(Schließen)

Kommentare:

Schöne Sache. In C64-Zeiten gabs mal ein Programm namens "Apfelmännchen", das über Nacht dann auch wunderschöne Bilder berechnet hat. Heute wäre ich wesentlich skeptischer, wenn mir jemand eine .exe-Datei schickt.

Kommentar von Calanetta, geschrieben am 5.12.2008.

Zwei Folgen machen noch keinen Trend. Mir scheint aber, dass die Vorstellung einer Person per Interview in den Hintergrund tritt und Platz macht für ein klassisches Fernsehformat: mehr Bilder, weniger Text, geschnipselte Interviewfetzen. Das fände ich schade. Menschen, die sich einer Idee verschrieben haben, sind spannend.

Kommentar von Peter Giesecke, geschrieben am 5.12.2008.

All the demoscene on a web tv !

Kommentar von dax, geschrieben am 5.12.2008.

Wobei das Format bei grafikorientierten Dingen wie dem heutigen Thema schon seine Stärken ausspielt.

Mal sehen was die Zukunft bringt. Wäre auf jeden Fall schön, wenn auch mal wieder längere Interviews kommen.

Kommentar von Nico, geschrieben am 5.12.2008.

Ich stimme Peeter Giesecke voll zu! Ich hoffe, dass die Kommentare hier ernst genommen werden und diese dämlich Formatisierung zurückgenommen wird.

Kommentar von Stefan, geschrieben am 5.12.2008.

Meiner Meinung nach nur absolute Zeitverschwendung!

Man könnte die Zeit etwas derartiges zu Programmieren sinvoller Investieren z.B. in ein gescheites PC/Konsolengame (Shooter etc...), das bringt dann auch noch Geld.

Kommentar von Jochen, geschrieben am 5.12.2008.

jochen dein kommentar kann einen echt traurig stimmen.

mal ganz abgesehen davon, dass du, wenn du mehr recherchiert haettest, bestimmt auf die tatsache gestossen waerst, dass eine gute portion der demoszener in spielefirmen mitwirken, bzw. einige spielefirmen sogar aus der demoszene entstanden sind, ist der kreative umgang mit elektronik ist schon seit je her eine wichtige triebfeder der industrie (die demoszene existiert schon seit einigen jahrzehnten, falls du es nicht wissen solltest).

und btw.. du wuerdest michelangelo doch auch nicht raten, tapezieren zu gehn, weil das ja dann auch noch geld bringt, oder?

Kommentar von Ich, geschrieben am 5.12.2008.

Was sollen denn bitte die in der Hand gehaltenen Blätter? Für ein Referat in der achten Klasse mag das okay sein, aber für das Video kann man sich doch dreieinhalb Sätze einprägen. Oder sich einen Teleprompter zulegen.

Kommentar von Martha, geschrieben am 5.12.2008.

Den C64 wieder zu sehen, war wirklich ein Erlebnis wink Ich stimme aber Peter Giesecke zu. Für das Fernsehen mag dies ein innovatives Format sein. Ich möchte im Internet aber nicht fernsehen. Ich habe es genossen, dass die Beiträge für ein Publikum bestimmt waren, dem man nicht erklären muss, was es bedeutet, wenn eine Datei 64 kb groß ist.

Kommentar von Diagonal, geschrieben am 5.12.2008.

@Martha: Eine Reporter ohne Papier in der Hand?

Wie unvorstellbar! Wie unglaubwürdig! Wie unseriös! Sowas möchte ich bitte nie, nie sehen. Und auch keine durchsichtigen Moderationskarten ...

PS: Natürlich gibt es einen Teleprompter.

Kommentar von jo, geschrieben am 5.12.2008.

Schade, dass der eE jetzt so schändlich abschmiert. Alliteration allein ist für den Arsch.

Kommentar von Gruseler, geschrieben am 6.12.2008.

Danke, wieder ein guter Beitrag. Die Demoszene fasziniert mich auch schon lange. Ich finde es gut, dass die geringe Dateigröße so stark in den Mittelpunkt gerückt wurde, denn die ist tatsächlich das eigentlich Faszinierende.

Zum Thema gab es auch bereits eine interessante Chaosradio-Express-Sendung von 2001: http://chaosradio.ccc.de/cr62.html

Kommentar von Stephan Dörner, geschrieben am 6.12.2008.

Klasse Beitrag, der auch in den Reihen der Demoszene selbst sehr gut angekommen ist! http://pouet.net/topic.php?which=5924 Es ist nicht so einfach in wenigen Minuten zu erläutern, was die Demoszene ausmacht und warum sie auf manche Menschen so faszinierend wirkt. Und genau diese Lücke füllt dieser Beitrag ganz hervorragend.

Kommentar von Lars "Ghandy" Sobiraj, geschrieben am 6.12.2008.

Erstmal muss ich sagen dass mir der elektrische Reporter immer noch genauso gut gefällt wie in Phase I.

Bisher war mir (und sicher den meisten) die Demoszene nicht bekannt und der Beitrag war ein wirklich schöner und kurzweiliger Einblick.
Andere Blogs beschäftigen sich gern mit den Dingen die im Moment angesagt sind, der elektrische Reporter bringt auch mal Themen die bisher noch keinem bekannt waren. Macht weiter so!

Kommentar von Matthias, geschrieben am 6.12.2008.

Nice work! I'm not sure the demoscene is dying though. People said it was dying when I first joined in 1995 too.

Kommentar von rloaderro, geschrieben am 6.12.2008.

Also ich finde das sehr gut und es gefällt mir.
Ich find es faszinierend was so möglich ist und Kommentare, dass da die Zeit besser in "Sinnvolles" investiert werden sollte kann ich gar nicht verstehen. Ich kann solche Sachen leider nicht programmieren - bina ber völlig überzeugt dass es mal als erstes Spaß macht, zweitens eine Herausforderung ist und drittens: Wenn man wirklich auch mit Programmierung Geld verdienen will ist es eine Referenz und damit auch eine Chance für einen Einstieg in bezahltes Programmieren.
Aber ich glaube dass man oft auch einfach Dinge machen will die einem selbst Spaß machen und nicht immer nur Auftragsarbeit.

Kommentar von Olaf, geschrieben am 6.12.2008.

O guter Beitrag, wusste bisher auch noch nicht was die Demoszene ist. Der Stil gefällt mir!

Kommentar von Matze, geschrieben am 6.12.2008.

Zunächst: vielen Dank für all die tollen Folgen, Herr Reporter.

Leider gefallen mir die beiden neuen auch lange nicht so gut wie diejenigen aus der alten Staffel. Zum einen stimme ich Peter Giesecke zu, das Interviewformat war informativer. zum anderen finde ich die Synchronisierung sehr bedauerlich. Der Beitrag über die Demos wirkte sehr geschnipselt, ich hatte den Eindruck von überdurchschnittlich viel Informationsleerlauf, was bei den alten Folgen nie der Fall war.

Alles Gute weiterhin.

Kommentar von seul, geschrieben am 6.12.2008.

Und wiedermal kostenlose promo für die Tristar FXP Wannabe´s die das ganze auch noch auf ihrem
Board feiern. looool -.-

Kommentar von wh, geschrieben am 6.12.2008.

Lustigerweise wird während der Intel-Mensch spricht, Assemblercode eines Großrechners gezeigt. Also IBM "System z" bzw. "ESA/390"...

Kommentar von toma, geschrieben am 6.12.2008.

Als Nicht-Kenner der Demoszene habe ich den Beitrag gerne gesehen und ihn als informativ empfunden. Und trotzdem möchte ich gerne Peter Giesecke in seiner Befürchtung zustimmen.

Weiterhin möchte ich auch an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darum bitten die Synchronisation wieder fallenzulassen und wieder auf Untertitel zurückzugreifen.

Kommentar von Paule, geschrieben am 7.12.2008.

Nachtrag:

Felix Schwenzel bringt es mal wieder schön auf den Punkt:

http://wirres.net/article/articleview/5091/1/6/

Kommentar von Paule, geschrieben am 7.12.2008.

Großartig! Danke! Mehr davon!
(Das war Amerikanisch. Manches geht nicht anders.)

Kommentar von kaltmamsell, geschrieben am 7.12.2008.

Sehrr schöner Bericht. Besonders gefreut hat mich, dass Farbrausch mit Poem to a horse dabei war. Ich finde das ist eine der besten Demos von Farbrausch, auch wenn sie schon was älter ist.

http://www.theprodukkt.com/kkrieger
Ein Ego-Shooter in 96kb. Auf welch hohem Niveau diese Leute programmieren, kann man Nicht-Programmierern schlecht verständlich machen. Es ist ungefähr so als würde man aus einer Streichholzschachtel ein Hochhaus bauen.

Kommentar von Dodg3r, geschrieben am 8.12.2008.

Endlich hat's mal jemand hinbekommen, sich dem Thema informativ und unterhaltsam zu nähern ohne dabei komplett wegzuspacken. Danke!

Kommentar von rp^farbrausch, geschrieben am 8.12.2008.

Interessanter Bericht, allerdings ist das Format wie schon einige Vorredner bemerkt haben, etwas übertrieben. Weniger ist manchmal mehr.

Gruß
Roland | Ausdruck-shop.de

Kommentar von Roland Judas, geschrieben am 8.12.2008.

Klasse Beitrag! Ich muss dazu sagen, das ich das erste mal auf diesem Blog bin. ich bin begeistert!

Kommentar von Ecki, geschrieben am 9.12.2008.

fernsehen im Internet ist sicher die Zukunft vor der wir uns nicht verschliessen sollten...

Kommentar von synonym, geschrieben am 10.12.2008.

Ich habe der Einfachheit halber in diesem Thread

http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/87/#kommentare

eine Sammelantwort gepostet. Danke für Eure vielen Kommentare und Anregungen!

Kommentar von Mario Sixtus, geschrieben am 14.12.2008.

@wh

..und wieder mal ein Neider. Die jungs von Tristar sind schon ganz i.O und soweit ich es sehe hat es AMI sehr gut erklärt wie er es eh und jeh getan hat. schön auch zu sehen wie der Ghandy und die anderen Herren es vermittelt haben. Was FXP und Co betrifft, kaum eine alte Crew war und ist unschuldig gewesen, es zählt was man aus Dummheiten lernt !

Kommentar von Digidiver, geschrieben am 7.3.2009.

Die Demos am Amiga waren noch die Besten!

Kommentar von Oliver, geschrieben am 23.4.2009.

Sehr schöne Doku, gut erklärt und die Beiträge von den einzelnen Scenern tragen dazu bei, es zu "verstehen".

Kommentar von Corealis, geschrieben am 17.6.2009.

Commenting is not available in this weblog entry.