Mobile Communities: Unterwegs und unter Freunden

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Wo bin ich und wer ist in meiner Nähe? Besitzer moderner Handtelefone verfügen zunehmend über einen sechsten Sinn, der viel mehr ermöglicht, als nur die Bestimmung des exakten geografischen Standortes: Mobile Geräte werden durch ortsbezogene Dienste wie Plazes, Aka-aki oder Google-Latitude zu einem Echolot für Beziehungen und zu einem Taschenradar für die Menschen um uns herum. Ab jetzt haben wir unsere Freunde immer dabei, können sie orten und mit ihnen unsere Erfahrungen an verschiedenen Orten teilen.


Der Elektrische Reporter untersucht die Möglich- und und Unmöglichkeiten des mobilen Internet und fragt, wie sich unser Leben durch dieses neue Bewusstsein für den Ort verändern könnte.


Mitwirkende: Felix Petersen, Stefanie Hoffmann, Florian Hadler, Matthew Honan, Tony Jebara, Adam Greenfield; Autoren: Mario Sixtus, Julius Endert; Mitarbeit: Janko Röttgers; Kamera: Iris Jungels, Eddie Codel; Schnitt: Boris Kantzow, Arne Bönninghoff; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Compositing: Dominic Kennedy; Bildredaktion: Iris Jungels; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Tryad, Matthew Tyas, Realaze; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF, (cc) by-nc-sa

17.04.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [8] | Versenden | Bookmark:      

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Kommentare:

hmmm ... ich weiß nicht, ob ich wirklich immer von meinen "Freunden" und anderen Zeitgenossen geortet werden möchte.

Kommentar von Bege, geschrieben am 17.4.2009.

Klasse Beitrag wie immer !
Auch wenn ich von solchen "Location-Based Services" nicht wirklich sinnvoll finde....

Kommentar von Spot, geschrieben am 17.4.2009.

Großartig! Unglaublich gut gemachte Sendung. M.E. die "disruptivste" Technologieentwicklung überhaupt.
Gerne, sobald neues Material herangewachsen ist, eine Folge 2 zu diesem Thema.

Kommentar von Noel, geschrieben am 18.4.2009.

Vielen Dank für die sehr gute Sendung!

Ich denke allerdings, dass man bei "location based services" zwei Bereiche differenzieren kann.

Der Bereich, welcher sich auf das Zusammenführen von Freunden "spezialisiert", ist aus diversen Gesichtspunkten, die auch in der Sendung schon thematisiert wurden, mit einer gewissen Skepsis zu betrachten.

Der in meinen Augen "ungefährlichere" Bereich bezieht sich auf die Anreicherung der aktuellen Position mit Content, wie z. B. Restaurants in der Umgebung etc.

Die Möglichkeit der Anbieter solcher Dienste Bewegungsprofile der Benutzer zu erstellen ist natürlich in beiden Bereichen als negativ einzustufen.

Kommentar von André, geschrieben am 18.4.2009.

Positives Feedback !!
Wie geil is das denn ? E-Reporter, ich hab zwar keinen Fehrnseher, und das die GEZ eigentlich keiner verdient bleibt trozem meine meinung - aber DAS, das hat es in sich ! Weiter so !
achja: und euer "Informationen merken?" checkbox ist auch sehr nett gemeint wink - nur wissen wir alle das es völlig egal ist ob ihr euch das merkt oder mein provider....
I Love ZDF wink

Kommentar von rofl-copter, geschrieben am 21.4.2009.

Guter Beitrag.
Aber wird man als Intnernutzer nicht immer gläserner, wenn jeder weiß, wo man sich gerade befindet?

Kommentar von Hofnarr Florian, geschrieben am 24.4.2009.

Ausgezeichneter Beitrag.

Ich sehe die Aussagen von Felix Petersen als sehr wichtig an. Also die Differenzierung zwischen Ortung und freiwilliger Veröffentlichung des Aufenthaltsortes.

Wie schon im Beitrag genannt, ist die grundsätzliche Ortung des Handys technisch schon lange möglich aber meist den Netzbetreibern oder Sonderfällen vorbehalten.

Ich finde es gut, dass dieses Thema allgemein mehr in das öffentliche Interesse gerückt wird, da hier noch viele gesellschaftliche Normen und Werte auf einen Konsens gebracht werden müssen.

Weiter ist für die sinnvolle Benutzung solcher Dienste die Medienkompetenz des einzelnen gefragt, die auch schon bei Twitter oder in anderen sozialen Netzwerken wichtig ist. Also kurz gefasst: Genau überlegen wem man welche Daten anvertraut und wie offen man sich präsentiert, wenn man nicht genau weiß wer alles mitlesen könnte.

Ich freu mich auf eine spannende Entwicklung der LBS.

Kommentar von Marcel Knust, geschrieben am 27.4.2009.

Der Elektrische Reporter ist einfach spitze!
Kann die Sommerpause kaum abwarten...

Kommentar von Twitgeridoo, geschrieben am 17.6.2009.

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